300h ACHTSAME ATMUNGS-, PRANAYAMA- UND MEDITATIONSLEHRER/IN Ausbildung 2022

Achtsame Atmung, Pranayama und Meditation sind fester Bestandteil einer tiefen Yogapraxis. Yoga beschreibt in diesem Verständnis nicht nur die Asana-Praxis, koordinierte Bewegung auf der Matte, sondern einen Weg, der nach innen, zur wahren Essenz, führt.

Zu Pranayama: Sehr häufig wird Pranayama als ein System von festgelegten Atemübungen unterrichtet und ist stark vom “Machen”, also der technischen Ausführung der Übungen geprägt. Diese weit verbreitete Sicht dieser einzigartigen yogischen Praxis limitiert die/den Praktizierende/n auf das reine Tun. Es soll etwas bewirken und das Ziel ist bereits festgelegt.

Durch einen auf Technik ausgerichteten Anleitungsstil wird die Aufmerksamkeit bei den Pranayama-Übungen auf das Atmen als Aktion gerichtet und wie es manipuliert werden kann.

Aus unserer Sicht gesehen liegt die Bedeutung des Pranayama nicht in dieser vom Ganzen abgetrennten Aktion, sondern vielmehr in der feinen Selbstwahrnehmung derjenigen/desjenigern, die/der atmet: Wer ist es, der jetzt in diesem Moment die Erfahrung seiner Atmung macht, und was bestimmt ihren/seinen Atem? Wie ist der Atem in die gegenwärtige Energiewahrnehmung eingebunden?

Diese Herangehensweise ist der Versuch einer feinen persönlichen Entwicklung und es geht keinesfalls um das Negieren der gängigen Atempraxis wie sie vielfältig weitergegeben wird. Es geht um eine Weiterentwicklung, die davon ausgeht, dass eine tiefe Pranayama-Praxis eine Praxis des Wahrnehmens, des Zuhörens und des Empfangens ist, und dass es nur sekundär um die Anwendung der bekannten Techniken geht. Es geht also nicht darum, die Techniken zu vergleichen, oder die eine oder andere herauszuheben. Vielmehr geht es darum, den Atem als die Verbindung zur individuellen, als auch zur universellen Energie zu verstehen. Dieser achtsame Umgang mit der Atmung erschließt ein großes Spektrum von unterschiedlichen Zugängen zur Meditation.

Eine große Rolle spielt das Bewusstsein für den Körper, der atmet. Immer vom Bewusstsein her verbunden mit dem größeren Muster des Netzwerks der Muskeln, Knochen, Sehnen und Faszien, das im Kontext der Atmung unseren Energiefluss ständig beeinflusst. Die Erfahrung und die Arbeit an der dynamischen Symmetrie zwischen den Vorgängen im inneren, wie im äußeren Körper sind ständiges Thema dieser Ausbildung. Es geht also nicht darum, mit einem aktuellen Bewusstsein eine neue Methode zu entwickeln, sondern um die Entwicklung neuer auch in der Praxis umsetzbarer innovativer Ansätze, die bereits bestehende Techniken aufgreifen, ergänzen und verfeinern.

Dadurch entwickeln sich neue Blickwinkel und Praxisansätze, die den Körper als Energiekörper verstehen und entsprechend beeinflussen können. Es ist ein größerer, ganzheitlicher Ansatz, der in seiner Dreidimensionalität neue, andere Erfahrungen möglich macht. Im Fluss mit der eigenen Energie sein, das steht im Vordergrund.

Durch verschiedene Ansätze von Achtsamkeitsmeditationen erfahren die Teilnehmer/innen sowohl Ihren Körper als auch das Zusammenspiel von Körper, Geist und Emotion neu. Letztendlich sind es die während der ganzen Ausbildung immer wieder thematisierten Erfahrungen der Selbstergründung, die den „Direkten Weg” initiieren.

Als Ergebnis dieser Arbeit stellt sich ein neuer achtsamer Selbstumgang ein, der innere Ruhe und Ausgeglichenheit als Grunderfahrung mit sich bringt. Das Bewusstsein verändert sich und hilft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Schüler/innen tiefer zu sich selbst und dann zu ihrer Meditationspraxis zu führen.

Es gibt in unserer heutigen Welt ein ständig wachsendes Bedürfnis nach qualifizierten Atmungs-, Achtsamkeits- und Meditationslehrern. Bist Du jemand, der diesem inneren Ruf folgen möchte?

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